1. Feuerwehrbereitschaft RP Arnsberg übt in Neuenrade
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1. Feuerwehrbereitschaft RP Arnsberg übt in Neuenrade

[Meldung vom 11.08.2019]

Als Übungslage wurde ein Brand in der Walddorfschule mit 11 vermissten Personen in Verbindung mit ausgedehnten Bränden in den angrenzenden Wäldern angenommen. Zur Sicherstellung einer ausreichenden Wasserversorgung war eine rund 3,3km lange Wasserversorgung von der Lenne mit einem Höhenunterschied von 210m auszubauen.

 

Der Löschzug aus dem Hochsauerlandkreis mit 33 Einsatzkräften aus den Feuerwehren Arnsberg, Schmallenberg, Bestwig, Meschede Sundern und Brilon  bekam die Aufgabe die Brandbekämpfung und Menschenrettung im Bereich der Waldorfschule durchzuführen und wurde dabei von den Tanklöschfahrzeugen der anderen Züge unterstützt.

Der Einheit aus dem Kreis Olpe übernahm den Aufbau der ersten Wasserversorgung vom Ortsrand Neuenrade bis zur Waldorfschule im Rämmelshagen aus einem Hydranten und einer fest in der Erde verlegten Steigleitung und setzte die notwendigen Verstärkerpumpen ein. Danach unterstützte sie die Kräfte aus dem HSK bei der Brandbekämpfung.

Die beiden Löschzüge aus Siegen- Wittengenstein übernahmen die Herstellung der Wasserversorgung von der Lenne bis zum Ortsrand Neuenrade mit Unterstützung der Schlauchwagen aus den beiden anderen Löschzügen. Dazu war eine anspruchsvolle Wasserentnahmestelle an der Lenne  unmittelbar neben  der dort verlaufenden stark befahrenen Bundesstrasse  236 aufzubauen und  die 2,4km lange Schlauchleitung mit insgesamt sechs Verstärkerkraftspritzen zu verlegen.

 

Sehr schnell konnte die Brandbekämpfung und Menschenrettung in der Waldorfschule abgeschlossen werden und die geretteten Personen an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Waldbrandbekämpfung erwies sich durch den starken Wind als sehr schwierig und nahm eine längere Zeit in Anspruch.

Die Herstellung der Wasserversorgung von der Lenne bis zur Einsatzstelle wurde durch die gleichzeitige Verlegung der Schlauchleitung aus den Schlauchwagen in verschiedenen Abschnitten zügig erledigt. Auch der als Sonderlage eingespielter Defekt einer der Verstärkerkraftspritzen wurde schnell behoben, ohne die Wasserversorgung der Brandstelle längere Zeit zu unterbrechen.

Zum Abschluss der Übung und den Rückbau der gesamten Einsatzstelle konnten alle Einsatzkäfte noch eine stärkende Mittagsmahlzeit einnehmen die vom zum Logistikzug der Feuerwehrbereitschaft gehörenden DRK Finnentrop zubereitet worden war.

 

Bevor die Einheiten den Rückmarsch an die Heimatstandorte antraten, dankte der als Einsatzleiter tätige Leiter der 1. Feuerwehrbereitschaft, Brandoberinspektor Ralf Schneider, Siegen dem kaufm. Geschäftsführer der Freien Waldorfschule Neuenrade, Klaus Giljohann für die Bereitstellung der Übungsmöglichkeiten und  allen Einsatzkräften für die Bereitschaft an der Übung teilzunehmen und durch ihren Einsatz die festgesetzten Übungsziele mit dem zeitgenauen Eintreffen in den Bereitstellungsräumen und der Herstellung einer anspruchsvollen Wasserförderung, Brandbekämpfung und Menschrettung zu erreichen.

 

An der Übung nahmen insgesamt 163 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK aus den drei Kreisen teil. Übungsbeobachter kämen vom Fachdezernat der Bezirksregierung Arnsberg, dem Institut der Feuerwehr Münster und den Kreisbrandmeistereien der Kreise.

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