Gefahrgutunfälle: drei neue Fahrzeuge in Dienst gestellt
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Gefahrgutunfälle: drei neue Fahrzeuge in Dienst gestellt

[Meldung vom 23.03.2018]

„Damit verbessert sich die Ausrüstung für die Abwehr von Gefahrgutunfällen im Hochsauerlandkreis erheblich“, so Landrat Dr. Schneider, bei der Übergabe im Zentrum für Feuerschutz und Rettungswesen (ZFR) in Enste an die drei Städte.

 

Die drei neuen Gerätewagen im Gesamtwert von 1,6 Millionen Euro bilden das Rückgrat  im dreistufigen ABC- Abwehrkonzept des Hochsauerlandkreises. In den Stufen 1 und 2 dieses Abwehrkonzepts übernehmen die örtlichen kommunalen Einheiten Aufgaben der Menschenrettung und erste einfache Maßnahmen zum Auffangen ausgetretener Gefahrstoffe.

In der Stufe 3 leisten dann die ABC- Züge des HSK mit den neuen Gerätewagen „Gefahrgut“ umfangreiche Maßnahmen zur Gefahrenabwehr. Dies beinhaltet auch die Arbeit unter Vollschutzanzügen sowie das Umpumpen und Auffangen von  größeren Gefahrstoffmengen in Spezialbehältern.

Die räumlich über die drei Altkreise im HSK verteilten drei ABC- Züge werden mit Personal aus den Feuerwehren Arnsberg und Sundern, Meschede und Bestwig sowie Brilon und Olsberg besetzt. Dies ist ein positives Beispiel für die gut funktionierende  interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren.

Mit dem kreisweiten ABC- Konzept wird sichergestellt, dass alle Spezialkräfte der ABC- Abwehr nahtlos zusammenarbeiten und einen einheitlichen Standard verwenden.

Fotos: Landrat Dr. Schneider ( 3.v.r.) übergibt die Fahrzeuge an die Städte Arnsberg, Brilon und Meschede (v.l.n.r.): Reinhard Huxoll (Beigeordneter Stadt Brilon), Bürgermeister Christoph Weber (Meschede), Helmut Melchert (Fachbereichsleiter Stadt Arnsberg), Kreisbrandmeister Bernd Krause und Christof Dürwald (Fachdienstleiter HSK)

 

2: Übergabe an die Besatzungen